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Indien reduziert seine Importe von russischem Rohöl in Erwartung eines für März 2026 geplanten Handelsabkommens mit den Vereinigten Staaten. Das Abkommen würde eine Senkung der Einfuhrzölle der USA auf indische Produkte vorsehen, verlangt jedoch von Indien, den Kauf von russischem Öl einzustellen. Diese Veränderung erfolgt vor dem Hintergrund der EU-Sanktionen gegen den russischen Seetransport von Öl und spiegelt die Sensibilität Indiens als wichtiger Ölimporteur gegenüber Preisschwankungen wider.
Indien hat sich im Rahmen eines bedeutenden Handelsabkommens mit den Vereinigten Staaten bereit erklärt, den Kauf von russischem Öl einzustellen. Dies markiert eine bedeutende strategische Wende, die Russlands Kriegswirtschaft untergraben könnte. Im Gegenzug für die Einstellung der russischen Ölimporte haben die USA die Zölle auf indische Waren erheblich gesenkt und sich Zusagen in Höhe von über 500 Milliarden US-Dollar für US-Energie und andere Importe gesichert. Dies stellt eine grundlegende Neuausrichtung der indischen Energiepolitik und geopolitischen Positionierung dar, die eine Annäherung an westliche Interessen bedeutet und gleichzeitig eine der letzten verlässlichen Einnahmequellen Russlands zunichte machen könnte. Das Abkommen zielt auch darauf ab, Indien als Gegengewicht zum Einfluss Chinas im asiatisch-pazifischen Raum zu positionieren.
Vitol, der weltweit größte unabhängige Ölhändler, hat seine Prognose revidiert und geht nun davon aus, dass die weltweite Ölnachfrage Mitte der 2030er Jahre ihren Höhepunkt erreichen wird und nicht, wie zuvor prognostiziert, Anfang der 2030er Jahre. Diese Verschiebung ist auf die langsamere Einführung von Elektrofahrzeugen und veränderte politische Prioritäten zurückzuführen, bei denen nun wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und geopolitische Strategien gegenüber den Zielen der Dekarbonisierung im Vordergrund stehen. Vitol prognostiziert, dass die Ölnachfrage im Jahr 2040 um 5 Millionen Barrel pro Tag über dem aktuellen Niveau liegen wird, wobei der Fortschritt bei der Dekarbonisierung eher von der Verfügbarkeit und Erschwinglichkeit praktischer Alternativen als von den erklärten Zielen abhängt.
Die Cloud-Sparte von Amazon, AWS, hat einen milliardenschweren Vertrag über die Lieferung von Halbleitern mit STMicroelectronics abgeschlossen, der Aktienoptionen im Wert von über 700 Millionen US-Dollar umfasst und Teil der 200-Milliarden-Dollar-Investition von Amazon in die KI-Infrastruktur ist. Die Aktie von STMicro stieg aufgrund dieser Nachricht um über 6 %, was die positiven Auswirkungen dieser strategischen Partnerschaft unterstreicht.
SoftwareOne meldete vorläufige Ergebnisse für 2025, die ein stärker als erwartetes Wachstum zeigen, wobei der währungsbereinigte Umsatz um 1,4 % auf 1,52 Mrd. CHF stieg. Das Unternehmen bestätigte seine Prognose einer bereinigten EBITDA-Marge von über 20 % und hob die starke Performance in Europa und Asien hervor, während die Geschäftsentwicklung in Amerika verhalten war. Die Übernahme von Crayon trug erheblich zum Wachstum bei. Die vollständigen Ergebnisse werden am 31. März 2026 veröffentlicht.
Die neuseeländische Regierung treibt Pläne voran, bis Anfang 2028 den ersten LNG-Importterminal des Landes zu bauen, um der rückläufigen heimischen Gasproduktion entgegenzuwirken und die Energiesicherheit zu verbessern. Die Anlage in der Region Taranaki soll in trockenen Jahren, in denen die Wasserkraft begrenzt ist, als Reserve dienen, die Stromkosten stabilisieren und rund 2000 Arbeitsplätze vor steigenden Energiepreisen und Gasengpässen schützen.
Der US-Pharmariese Eli Lilly übernimmt das Biotech-Unternehmen Orna Therapeutics für bis zu 2,4 Milliarden US-Dollar, um seine Position im Bereich der Zelltherapie zu stärken. Durch die Übernahme erhält Lilly Zugang zu der neuartigen Technologie von Orna, die die Entwicklung von Zelltherapien direkt im Körper der Patienten ermöglicht. Das fortschrittlichste Programm des Unternehmens ist eine CAR-T-Therapie, die auf B-Zell-vermittelte Autoimmunerkrankungen abzielt.
Der Investmentexperte Frédéric Leroux von Carmignac erörtert die Beziehung zwischen dem japanischen Yen und dem Schweizer Franken und prognostiziert, dass der Franken aufgrund der wirtschaftlichen Erholung Japans schwächer werden könnte, während der Yen an Stärke gewinnt. Er analysiert Investitionen in KI-Technologie, Halbleiterunternehmen wie TSMC und Nvidia und gibt Einblicke in Strategien zur Portfoliodiversifizierung in verschiedenen Sektoren, darunter Gesundheitswesen und Finanzbörsen.
Das Tengiz-Ölfeld in Kasachstan hat seine Produktion nach einem Brand im Januar, der eine vorübergehende Stilllegung erforderlich machte, wieder auf 550.000 Barrel pro Tag gesteigert. Bis zum 23. Februar soll die Spitzenkapazität von 950.000 Barrel pro Tag erreicht werden. Das von Chevron geführte Konsortium leitet die Wiederherstellung, während eine Sonderkommission den Vorfall untersucht, durch den wichtige Energieinfrastrukturen des Ölfeldes beschädigt wurden.
Ukrainische Drohnenangriffe auf russische Ölraffinerien verursachten 2025 erhebliche Schäden, die zu Gesamtverlusten in Höhe von 13 Milliarden US-Dollar für den russischen Öl- und Gassektor führten. Die Angriffe führten zu den niedrigsten Rohöllieferungen an russische Raffinerien seit 15 Jahren, wobei zeitweise fast 15 % der Rohölverarbeitungskapazitäten außer Betrieb waren. Der Artikel beschreibt detailliert die wirtschaftlichen Auswirkungen und die Eskalation der Angriffe auf die Energieinfrastruktur im andauernden Konflikt.

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